|
Fernanda & Aleksandar
Das Brautpaar feierte am 24. Oktober 2009 am Tegernsee Hochzeit. Voller Glück und Freude erzählte uns die Braut von diesem Tag.
Wie und wo haben Sie geheiratet?
Das Ja-Wort gaben wir uns auf dem Standesamt in München. Es sollte unbedingt ein Samstag sein, wir wollten Trauung und Hochzeitsfest an einem Tag zelebrieren. Da ich aus Brasilien komme und ein Teil von Aleksandars Familie aus Serbien stammt, hatten wir sehr viele internationale Gäste. Wir wollten ihnen die Anreise damit auch erleichtern.
Gefeiert wurde im Hotel Bayern am Tegernsee. Es ist eine traumhafte Location mit wunderbarem Essen und es war perfekt für unsere Gästezahl.
Wer hat mit Ihnen gefeiert?
Wir durften rund 60 Gäste aus neun verschiedenen Nationen begrüßen. Es herrschte eine fantastische Atmosphäre, denn alle verstanden sich bestens. Unser Fest sollte einer brasilianischen Hochzeit ähneln. Denn dort ist eine Heirat ein Event mit viel Tanz und guter Laune. Darüber hinaus verzichteten wir auf Spiele. Damit hätten Aleksandar und ich uns nicht wohl gefühlt. Außerdem hätten es viele unserer Gäste nicht verstanden, solche Darbietungen sind bei ihnen nicht üblich. Also gab es gute Musik vom frühen Abend bis zum nächsten Morgen.
Wie verliefen die Vorbereitungen?
Da nicht allzu viel Zeit blieb, war die Planung ein klein wenig hektisch. Das hatte auch eine Vorgeschichte. Zwei Tage, nachdem Aleksandar und ich ein Paar geworden sind, hat uns sein Freund gefragt: „Und, wann heiratet ihr?“ Völlig überrascht hat Aleksandar
„In zwei Jahren!“ darauf geantwortet. Es blieben nach Aleksandars Heiratsantrag nur sieben Monate, um genau diesen Termin einhalten zu können. Die Vorbereitungen liefen dennoch sehr gut. Ende Oktober ist keine Hochzeitssaison mehr und so hatten Dienstleister keine Terminprobleme. Nachdem wir zuerst unsere Fotografin Mascha Glatzeder auswählten und sie sehr viele Kontakte hat, konnte sie uns viele Dienstleister empfehlen. Sie war praktisch unsere Weddingplanerin.
Welche Details waren Ihnen wichtig?
Eine zauberhafte Location, gute Musik und wundervolle Fotos waren die drei Punkte, die uns besonders am Herzen lagen. In deren Auswahl investierten wir viel Zeit. Letztendlich waren wir mit allem zu 100 Prozent zufrieden. Und gute Stimmung war uns sicher.
Wonach haben Sie die Fotografin ausgewählt?
Der Fotografie-Stil war entscheidend. Aus Brasilien bin ich diesbezüglich einen sehr hohen Standard gewohnt. Und Mascha Glatzeder erfüllte genau meine Erwartungen. Es war der perfekte Mix aus Reportage und Portraitfotografie. Schon nach dem ersten Treffen stand für uns fest, dass sie unsere Fotografin wird. Wir verstanden uns prächtig. Das spiegelte sich beim Shooting wider. Aleksandar und ich fühlten uns währenddessen sehr wohl. Bei der Hochzeit entstanden etwa 1200 Bilder und es war keines dabei, das nicht gefiel.
Was war für Sie und Ihren Bräutigam das Highlight dieses Tages?
Für Aleksandar war es der Höhepunkt, als ich ins Standesamt kam. Wir machten es auf die brasilianische Art: Ich wurde von meinem Vater reingeführt, während Aleksandar vorne beim Standesbeamten auf mich wartete.
Für mich war es vor allen Dingen ein Traum, alle lieben Menschen um mich zu haben und das Glück und die Freude
mit ihnen teilen zu können.
Fotos:
Mascha Glatzeder www.hochzeitsphotographie.com
(Ausg. 03/2010)
|