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Märchenhochzeit am Bosphorus (1/3)
Füsun und Victor leben seit drei Jahren zusammen in München, doch zur Hochzeit machten sie ihren Traum wahr: Heiraten in Istanbul. Sie erlebten eine rührende Zeremonie und feierten ein rauschendes Fest mit Freunden, die aus aller Welt kamen, um diese Traumhochzeit am Bosphorus mitzuerleben.
Nach einem aufregenden Jahr voller Planung und Hochzeitsvorbereitungen war es im Juni 2005 endlich soweit: Füsun und Victor waren bereits ein paar Tage vor der Hochzeit in Istanbul und erwarteten ihre Gäste, die aus Deutschland, England und der Türkei kamen, um mit ihnen zu feiern.
Nach und nach reisten sie aus verschiedensten Richtungen an. Füsun hatte für sie ein entzückendes Hotel mitten im historischen Zentrum ausgewählt (www.ayasofyapensions.com). Die Gäste waren begeistert von der Idee, Istanbul kennen zu lernen und hier die Hochzeit von Füsun und Victor zu feiern. Nur Füsun war in diesen Tagen etwas nervös: „Ich wollte, dass alles perfekt ist.“
Bei der Pre-Wedding Party lernten sich alle kennen und tauschten erste Erfahrungen aus, die sie beim Sightseeing in Istanbul gemacht hatten, außerdem Erinnerungen an frühere Zeiten mit Füsun und Victor. So kannten sich alle bereits vor der Hochzeit und freuten sich gemeinsam auf die Feier.
Der große Tag begann für die Gäste sehr entspannt mit einem gemütlichen Frühstück im Hotel, während Füsun sich bereits vor Ort vorbereitete. In einem Vorbereitungsraum mit einem großen Spiegel und Schminktisch wurde sie mit Unterstützung ihrer Schwester geschminkt, frisiert und angekleidet. Ihre drei Brautjungfern durften bei ihr sein und teilten die Aufregung mit ihr.
In der Zwischenzeit haben die Hochzeitsgäste die beeindruckende Location bestaunt. Der Sepetciler Pavillon (www.sepetcilerkasri.com) gehört zum Garten des Topkapi Palastes, der ehemaligen Sommerresidenz des Sultans, und strahlt mit seinem Ausblick auf den symbolträchtigen Bosphorus eine einzigartige Atmosphäre aus. Auf der Terrasse genossen die Gäste in der Sonne Istanbuls einen Cocktail und erwarteten die Braut, die bis dahin noch niemand sehen durfte. Dann erschien Füsun in Begleitung ihres Vaters und löste bei ihrem Anblick Gänsehaut aus. Diese Szene hätte im Film nicht schöner sein können.
„Ich war total nervös, als ich mit meinem Vater auf dem geschmückten Brautweg zur Hochzeitsgesellschaft geschritten bin und von ihm an Victor übergeben wurde. Ich habe gezittert und kaum wahrgenommen, was um mich herum passiert ist. Bis ich die Worte von Meric, einem Freund der Familie, gehört habe:
„Ich kenne Füsun seit ihrer Geburt und habe miterlebt, wie sie vom kleinen hübschen Mädchen zu einer wunderschönen Frau geworden ist. Sie war schon immer eine Perfektionistin und wie man an dieser Feier sieht, ist sie das heute mehr denn je. So anspruchsvoll, wie ich sie schon lange kenne, war sie auch bei der Wahl ihres Mannes.“
Als enger Vertrauter der Familie hielt er die Zeremonie ab. Er fand die richtigen Worte, um die beiden Hauptpersonen zu beschreiben und um ihnen alles Gute zu wünschen und das in deutsch und türkisch. Nach türkischer Tradition hingen die beiden Eheringe an einem Band, das von Meric zerschnitten wurde. Damit war die Ehe eröffnet. Unter einem Blumenkranz tauschten Füsun und Victor ihre Ringe und küssten sich unter dem Beifall ihrer Gäste. ...
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