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Der große Hochzeitskalender (2/4)
Zugegeben: Die Hochsaison für Hochzeiten in unseren Breitengraden ist die Zeit von Mai bis September. Aber warum nicht auch eine andere Jahreszeit in Betracht ziehen? Jeder Monat hat nämlich seine Vor- und Nachteile...
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April
Ostern fällt in den Monat April, das Schülern zweiwöchige Ferien, allen anderen zumindest ein verlängertes Wochenende beschert Karfreitag und Ostermontag sind frei. Eine große Erleichterung für Gäste, die anreisen müssen. Aber: Rechtzeitig um Unterkünfte kümmern!
„April, April, der macht, was er will.“ diese alte Weisheit sollte Sie nicht zu sehr abschrecken. Denn laut Wetter-Aufzeichnungen ist im April nicht mit größeren Niederschlagsmengen als im März oder Mai zu rechnen. Allerdings: Auf gutes Wetter sollte man sich nicht verlassen.
Kontra: Evangelische oder katholische Pfarrer nehmen während der 40tägigen Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Ostern) zwar Trauungszeremonien vor, traditionell gilt die Fastenzeit jedoch als Bußzeit und Feste, Musik, Tanz gelten als weniger angebracht. In dieser Zeit werden Sie in Ihrer katholischen Kirche auch keinen Blumenschmuck vorfinden.
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Mai
Mai und Juni erzielen im Schnitt mehr Sonnenstunden als alle anderen Monate. Wichtig für alle, die Außenaufnahmen machen: das sagenhafte Spätnachmittagslicht nutzen. Extra fotogen wirken Sie auch im morgendlichen Licht. Außerdem unschöne Schatten, Beleuchtung von hinten oder oben vermeiden!
Gut feiern lässt es sich im Wonnemonat, weil er zwei Feiertage hat: den Maifeiertag (1. Mai) und Christi Himmelfahrt (donnerstags), die sich für ein verlängertes Wochenende nutzen lassen. Wichtig: Rechtzeitig Save-the-Date-Karten aussenden, damit nicht alle Ihre Gäste in die Pfingstferien verschwunden sind.
Kontra: Jetzt beginnt die Hochzeits-Hochsaison! Etwa 13 Prozent aller Paare heiraten im Mai; knapp zwei Drittel aller Trauungen finden bis zum Herbst statt. Großer Konkurrenzkampf also um Locations, Caterer, Fotografen... |
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Juni
Jetzt beginnt die Zeit der Feste im Freien mit Gartenzelten und Barbecue für alle, die es wagen möchten. Der Juni bietet beste Wetter-Bedingungen: Sonne satt - mehr als 298 Sonnenstunden waren es 2006 bundesweit, was einem Plus von 134 Prozent entspricht wenig Regen und hohe Temperaturen also der Rekord wurde mit 35,2 Grad am 25.6. in Karlsruhe gemessen.
Jetzt schmecken auch heimische Qualitätsprodukte der Saison herrlich wie Erdbeeren, Spargel und für alle, die das besondere lieben deutscher Edelkrebs (es muss ja nicht immer Hummer sein!). Bei knappem Budget ist der Kir Royal eine erfrischende Alternative zum Champagner.
Rezept Kir Royal
2 cl Créme de Cassis (schwarzer Johannisbeerlikör) in einen Sektkelch geben und mit 125 ml gekühltem Sekt (oder Champagner) aufgießen.
Besonders hübsch: Mit einer Rose, Johannisbeeren oder Erdbeeren dekorieren. |
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(Ausg. 01/2007)
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